Eigentlich sollte es das letzte Mal in diesem Jahr sein, aber dann stellte sich heraus, daß ich die falsche Karte mitgenommen bzw. den letzten Bon der in diesem Jahr ablaufenden Karte vergessen hatte. Ich wollte heute die Gelegenheit des relativ guten Wetters, > 10 Grad, nutzen, bevor es endgültig zu kalt wird. Leider war ja der Oktober als einer der bisher kältesten überhaupt eher ein Winter- denn Herbst oder Spätsommermonat gewesen.
Interessanterweise gelang mir beim Einschlagen fast alles. Manchmal, nach längeren Pausen oder beim Neubeginn im Frühjahr, scheinen die Schläge wie reingeputzt, unverfälscht von allzuviel Bemühungen und theoretischer Spekulation. Sie kommen dann einfach aus dem Bewegungsgehirn, genau wie Treppensteigen oder Schwimmen. Fängt man an, darüber nachzudenken, ist es gleich wieder zuende mit der Reinheit; als würde man einen Stein in einen Tümpel werfen und der Bodensatz erhöbe sich wieder und würde das klare Wasser für lange Zeit verschmutzen.
Auch auf der Runde gelang zu Beginn fast alles: alle bis aufs letzte Loch Bogey oder Par; am Ende versaute ich mir mit einer 11 das Gesamtergebnis (=33). Die zweite Runde war, bis auf einen Aus-Ball zu Beginn, ebenfalls erfreulich: 27 (darunter 2 Par).
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Wie jedes Jahr beeindruckt mich die herbstliche Abendstimmung durch ihre besondere Eigenart: alles wirkt entfernter, einsamer, so als läge über dem Platz, der Landschaft und den entfernten Wohngebäuden eine besondere Melancholie. Es fällt einerseits schwer, nicht traurig zu werden, und andererseits kommt ganz ursachenlos eine tiefe Zufriedenheit und Ruhe auf. Selbst die Tiere, die hier sind, ob Vögel, Hunde oder Pferde, scheinen unter dem Bann dieser Stimmung zu stehen und erzeugen eine völlig andere Geräuschkulisse. Es ist der Tod, der hier zumindest zu einem kleinen Teil anwesend ist, und die Schlußfolgerung muß lauten: Es gibt keine wirkliche Schönheit ohne den Tod.
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Der israelische Regierungschef Netanyahu macht dem Papst den Vorschlag, anhand eines Golfturniers herauszufinden, welche Gläubigen die besseren seien: Juden oder Katholiken.
Der Papst berät im Vatikan mit seinen Kardinälen: „Am besten wir rufen Jack Nicklaus in Amerika an. Wir ernennen ihn zum Kardinal, dann kann er gegen Netanyahu spielen, und der Sieg ist uns sicher.“ Da alle von dieser Idee begeistert sind und der Papst eh unfehlbar ist, stimmen alle Kardinäle zu.
Jack Nicklaus wird angerufen und, wie sollte es anders sein, er fühlt sich hochgeehrt und übernimmt den Auftrag. Nach dem Spiel kommt Nicklaus in den Vatikan, um Bericht zu erstatten: „Ich bin Zweiter geworden, Eure Heiligkeit.“
„Wie bitte ? Nur Zweiter ?“, fragt der Papst. „Zweiter hinter Netanyahu ?“ „Nein“, sagt Nicklaus, „Zweiter hinter Rabbi Woods.“