Kein Fortschritt

Beim Einschlagen merkte ich, daß die Schläge nicht richtig kamen. Das Üben änderte daran aber gar nichts. Es ist ziemlich sinnlos, dann dieselben Fehler immer nochmal zu wiederholen.

Ich spielte dann zwei Runden, eine allein (6,4,6,6,5,5=32) und eine mit Partner (6,2=birdie,6,8,5,8=35).

Da ich auf den Runden wieder eine psychische Krise bekam, spielte ich keine dritte Runde, sondern versuchte auf der Driving Range an den Schlägen zu feilen. Am Ende merkte ich, daß ich freier und gelöster schwingen konnte, wenn ich relativ weit vom Ball entfernt stand.

Es ist wirklich schade, wenn man sich nicht wohl fühlt: da nützt das Golf dann auch nichts mehr und lenkt auch nicht ab. Sondern die Grundstimmung spiegelt sich direkt im Spiel wieder.

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Schöner Spätherbst-Tag

Dem angenehmen Spätherbst-Wetter entsprechend waren heute viele, auch viele mir Bekannte, auf dem Platz, so daß es eine Stauung beim Abschlag gab. Ich hatte viel Glück, da ich beide der Runden, die ich ging, mit äußerst angenehmen Partnern spielte.

Aufgrund meiner immer noch sehr desolaten psychischen Verfassung kann ich vorläufig nicht mehr auf Erreichen früherer guter Resultate hoffen. Beim Schwung fehlt mir die Lockerheit und das Vertrauen. So muß ich mich dann eben auf die reine Schlagroutine verlassen. Etwa die Hälfte der Schläge kommt und die andere nicht.

Zur Zeit arbeite ich auch an den Bunkerschlägen, die ich vorher völlig weggelassen hatte — was sich natürlich auf der Runde rächte. Hier ist eine klare Verbesserung spürbar. Ich spielte sogar ein Loch mit Bunkerschlag par.

Resultate: 7,6,5,5,3p,6=32 und 8,4,4p,5,6,8=35.

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Schöner Oktobernachmittag

Schon etwas kalt, aber immerhin noch ein schöner Oktobernachmittag mit viel Sonne. Da es mir wieder etwas besser geht, war auch das Spiel angenehmer. Resultate der zwei Runden: 8,4,7,3p,4,5=31 und 8,4,8,4,4,8=36. Beide Runden mit zwei sehr angenehmen Partnern gespielt.

Grundsätzlich bin ich aufgrund der psychischen Krise noch völlig verkrampft — das merke ich jetzt wenigstens, statt mich nur über schlecht geschlagene Bällen aufzuregen. Wie verkrampft ich bin, merke ich gerade beim Spiel mit anderen, wo dann fast keine Freude aufkommt (also anders als früher). Für Momente ließ die Spannung nach, etwa bei einem Putt über etliche Meter von außerhalb des Grüns, oder bei einem 150-m-Schlag aufs Grün, oder auch wenn andere sehr schöne Bälle schlugen. Da merkt man dann wieder, was das Wichtige am Golf ist.

Die krampfigen Schwunggedanken und das dauernde Vergessen des gewohnten Schwungs, das hat sich zum Glück etwas gelegt. Ich bin inzwischen sicher, daß das Golfspiel zu 90% von der zugrundeliegenden Gemütslage bestimmt wird — auch im Ergebnis.

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Mit Schwierigkeiten

Wenn man die starken Schwierigkeiten wegen meiner psychischen Probleme in Betracht zieht und das katastrophale Ergebnis auf dem Platz (5,3p,8,6,4,8=34 und 8,6,9,3p,5,9=40), war es heute gar nicht so schlecht. Denn es gab auch Lichtblicke, sowohl im Spiel wie auch in der Stimmung. Ziemlich verrückt war aber die Häufigkeit, mit der ich sowohl in die Büsche (und von dort wieder heraus) sowie in die Bunker schlug — soviel wie noch nie, seit ich auf dem Platz spiele.

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Wieder zu müde

Wegen meiner depressiven Stimmung konnte ich am Spiel wieder keinen Gefallen finden. Ich war davon während der Runde sogar so behindert, daß ich die Bälle überhaupt nicht mehr traf. Resultat: 8,4,6,7,3 (par), 5=33.

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Müde, aber zufrieden

Nachdem ich heute nur 3 Stunden geschlafen hatte, war es eigentlich ein Wunder, daß ich trotzdem auf dem Platz fit war und sogar drei Runden spielen konnte. Das kam daher, daß ich die 2. und 3. Runde mit weiteren Spieler(inne)n spielte. (Zu der einen Spielerin: Sie ist die bisher beste Spielerin – männlich und weiblich –, die ich bislang überhaupt erlebt habe. Leider spornte mich das Zusammenspiel nicht an, sondern blockierte mich eher.)

Die Ergebnisse waren zwar schlecht, aber das störte mich nicht weiter: 5,4,7,4,5,6=31, 8,3 (par),8,6,2 (Birdie),8=35, 6,6,5,5,6,5=33.

Das mit dem lockeren Schwingen kommt nun doch endlich auch mehr im Unterbewußtsein an. Wie schon erwähnt ist das die Idealkur gegen jegliche Schmerzen, ob in den Armen oder im Rücken oder Nacken, und ein weiterer sehr erfreulicher Effekt ist, daß die Schläge dann auch noch wesentlich weiter gehen. Ich bräuchte jetzt einfach mehr Spielpraxis. Wenn da immer monatelange Pausen dazwischenliegen, kann selbst die beste Einsicht mich nicht wirklich voranbringen.

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Kein Fortschritt

Ich spielte nur eine Runde, weil ich mich nicht wohl fühlte: 8,4,6,4,3,5=30. Die „Schwungumstellung“ vom letzten Mal griff diesmal nicht. Die Pause war wohl wieder zu groß. Es ist unglaublich, wie tief sich Bewegungsgewohnheiten festsetzen; man braucht geradezu Gewalt, um überhaupt etwas ändern zu können. In diesem Fall bedeutet das: Ich schaffe es einfach nicht mehr, zu schwingen ohne zu „reißen“. Das Lockere und Leichte ist sofort wieder fort und macht dem alten Schwung Platz. Außerdem „überschwinge“ ich immer noch fast jedes Mal den Rückschwung.

Die Änderungen waren mit Sicherheit richtig gewesen: Sobald ich leicht schwinge und nicht „überschwinge“, kommen die Schläge.

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Eingeordnet unter Praxis, Schwungumstellung

Locker schwingen!

Schon als ich heute hinfuhr, wußte ich von vornherein, daß es nicht mehr wie bisher weitergeht. Das ganze Golfspiel ist bei mir zu einem selbstauferlegten Krampf geworden. Das war schon seit etwa zwei Jahren an den Schmerzen und Überlastungen klar geworden. Warum habe ich das nicht gestoppt? Das ist die alles-entscheidende Frage. So, wie es mittlerweile geworden war, hatte ich mich nahe an den Punkt gebracht, das Spiel komplett bleiben zu lassen.

Der Kernaspekt ist der Schwung. Der Schläger muß im Bogen herunterfallen, er darf nicht gedrückt, nicht gepeitscht, nicht gerissen werden. Der ganze Druck, Zwang, die Mühe und das ganze Sich-Plagen und Wollen muß komplett aus dem Schlag und aus dem ganzen Körper heraus. Es darf überhaupt keinen Widerstand in diesem Ablauf geben.

Das war mir also schon von vornherein klar gewesen. Ja, ich hatte mir mein Golf kaputtgemacht, regelrecht zerstört. Also locker spielen, locker schwingen, kein Selbstzwang, kein Beurteilen und Ärgern!

Die erste Runde klappte dann gar nicht. Ich schlug am 1. Abschlag die ersten drei Bälle ins Aus. Das war aber auch egal und raubte mir nicht die gute Laune. Die zweite Hälfte der Runde ging dann wieder (zweimal par); die zweite Runde war sogar gut: 6,3,5,5,4,5=28. Keine Schmerzen, keine Blasen, kein Ärger; am Ende lief es dann sogar auf der Driving Range besser als sonst.

Um das nochmal zu betonen: Die Bälle fliegen mindestens genauso weit, wenn total locker, „ohne Kraft“, geschwungen und geschlagen wird. Es kann keine Rückenschmerzen geben, auf diese Weise. Die bisherigen Rückenschmerzen, genauso wie der Muskelkater und die Sehnenschmerzen links und rechts, haben überhaupt nichts mit dem Spiel zu tun, sondern kommen nur aus der notorischen Verspannung und Krampfigkeit.

Wenn ich das nicht wieder vergesse, kann ich jetzt wieder ganz neu mit dem Golfspiel beginnen…

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Eingeordnet unter Körper und Geist, Schwungumstellung, Spiel

Zu unregelmäßiges Spiel

Irgend etwas stimmt mit meinem Spiel nicht, und war grundsätzlich. Hier erst die Resultate von heute: 6,3(par),7,4,4,7=31, 10,3(p),6,9,3(p),8=39 und 5,5,5,7,5,8=35.

Die schlechten Ergebnisse resultieren meistens von ausgeschlagenen Bällen. Heute war auf dem Platz sehr heiß, etwa 30 Grad, aber das hat meine Grundfehler wohl noch deutlicher herausstechen lassen: Die Schläge sind alle ungleich. Ein Hinweis, den mir eine Frau, die ich schon oft getroffen und mit der ich mich mehrfach unterhalten habe, vorgestern gab, geht in Richtung von zu viel Verkrampfung. Ich „wuchte“ die Schläge mit größter Kraft. Der Rückschwung geht dann viel zu weit nach links und unten, so daß ich den Schläger dort wieder zu sehen bekomme. In dem Moment weiß ich dann bereits, daß der Schlag nichts wird, aber ich kann ihn meistens nicht mehr bremsen.

Das Festklammern des Schlägers beim Schwung führt dazu, daß ich mit zuviel Kraft schlage (Muskelkater in beiden Unterarmen, der bei den ersten Malen mehrere Tage anhält) und im Grunde sogar den Schwung bremse. Ich habe das ausprobiert: Wenn ich den Schläger nur leicht fasse, „fällt“ der Schlägerkopf auf den Ball, und die Schlägerkopf-Geschwindigkeit ist höher.

Es gibt auch noch eine Menge weiterer Fehler und schlechter Angewohnheiten. Irgendwie scheine ich mich festgefahren zu haben. Das wäre ein Punkt, wo ich einen Pro bräuchte, aber den auf diesem Platz aktiven Leuten kann und will ich mich nicht anvertrauen. Vielleicht würde es helfen, einfach nur ein paar leichte, lockere Bälle zu schlagen und dabei auf genaue Ausführung zu achten. Daß ich jedesmal meine, mit jedem Schlag bis ans Ende der Driving Range schlagen zu müssen, ist ohnehin ein Unsinn. Ich verstehe selbst nicht, warum ich mich in so etwas hineingesteigert habe. Es hat wahrscheinlich gar nichts mit dem Golf zu tun, sondern mit meiner grundsätzlichen Verfassung.

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Drei Runden

Drei Runden auf dem Platz. An das hervorragende Resultat der letzten Runde konnte ich nicht anknüpfen (dafür schlug ich wieder zu oft die Abschläge ins Aus); es blitzte nur bei einem Par und einem Birdie auf: 7,4,8,8,5,6=38, 11,3(=par),3(=Birdie),5,4,6=32 und 6,4,7,4,6,6=33.

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